Eltern werden. Die Chance was zu ändern.

Ich habe einen Artikel in der Nido gelesen, „Eltern wollen das Beste für sich“.  Ein Interview mit Harald Welzer, Sozialpsychologe.

Halt. Halt. Halt. Habe ich gedacht. Das heißt doch eigentlich „Eltern wollen das Beste …für Ihr Kind“. Sobald wir Eltern sind, stellen wir plötzlich viele Dinge in Frage, die uns vorher noch völlig o.k. und akzeptabel, ja normal erschienen. Nun achten wir plötzlich auf Bioqualität unserer Lebensmittel, chemische Inhaltsstoffe in Regenkleidung, und Käfer, die unseren Fußweg kreuzen.

Wir wollen nicht, daß die Möhren für den Babybrei belastet sind, wir schieben den Kinderwagen unter Bäumen her, weil Blätter schaun gut fürs Baby-Gehirn ist und verbringen Stunden im Internet um auch wirklich schadstofffreie Strampler zu googeln.

Und nun schreibt Herr Welzer, dass unser – wie er es nennt – Alltags-Öko Bewusstsein ziemlich schizophren ist. Peng.

Tja, und was soll ich sagen: Ich finde, er hat recht.

Denn wenn man zwar Bio kauft, dann aber alljährlich mit dem Flugzeug in die Ferne reist, oder die Öko-Kartoffel aus Ägypten kauft, oder täglich alleine mit der 5 Mann Limosine zur Arbeit fährt, oder das Kind zur Kita, und, und, und, ja, dann haben wir noch nicht genug umgedacht.

Für alle, die wie ich am Umdenken arbeiten:

ww.utopia.de

http://www.avocadostore.de

http://www.carsharing-vergleich.de/

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