Schlaf wurde überbewertet

Ich komme mit viel weniger aus als ich dachte. Das habe ich mir bewiesen. Allein die Überwindung des Gedankens, dass man schlafen müsse, und zwar viel und ohne Unterbrechung, brachte neue Lebensqualität. Zugegeben, es ging umso besser, als simultan noch andere Dinge geändert wurden. Durch aufhören zu trinken (zumindest spät abends) und zu rauchen sowieso fehlt mir zwar immer noch Schlaf, aber irgendwie fühle ich mich auch besser. Sport und sinniges Essen können dies noch steigern. Es steckte also noch viel unentdecktes Potential im wenig schlafen. Ein Stück weit bleibt es aber auch ein Glücksspiel. Leider funktionieren meine Kinder nur selten wie Apps, die nur dann wecken, wenn eh schon unruhig auf der Matratze rumgewälzt wird. Aber in den idealen Nächten synchronisieren sich die Tiefschlafphasen der Kleinen mit den eigenen. Rar aber toll. Ansonsten gilt für mich: Möglichst nicht hochfahren. Sowohl in Bezug auf die Körperausrichtung als auch hinsichtlich des gesamten Betriebssystems. Das Babybett ans eigene Bett auf gleiche Höhe geschraubt, so dass sie rüberrollen kann. Und nicht aufstehen und Baby raus heben muss. Den 3jährigen lieber mit im Bett schlafen lassen als 5mal in der Nacht darauf bestehen, dass er da nicht hingehört. Gehört er nämlich doch und bleibt daher in dem Punkt auch der Stärkere. Und ja, dem Baby die beste Nachtwindel mit dem maximalen Fassungsvermögen anlegen und mal tatsächlich 6 Stunden hintereinander nicht wickeln. Und schlafen. Vielleicht.

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