Nullkommafünf plus Nullkommafünf gleich Einskommafünf.

0,5 + 0,5 = 1,5

Das ist eine Rechnung, die vielen Unternehmen noch näher gebracht werden muss. Damit sich etwas in der Jobwelt ändert, die doch noch viel zu sehr nach konservativen Prinzipien funktioniert.

Die Rede ist von Jobsharing.

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Zwei qualifizierte Leute, eine Stelle. Vorteil für die Mitarbeiter und Vorteil für den Arbeitgeber. Kann zur Win-Win-Situation führen. Und welcher Arbeitgeber will das nicht?!

Ich bin dank Brand Eins auf eine tolle Jobsharing Plattform gestoßen: Tandemploy.com

Hier der online-Artikel zum Thema:

http://www.brandeins.de/archiv/2014/arbeit/tandemploy-jobsharing-plattform/

Vielleicht ist das ja die Lösung für viele von uns, die schon mal über mehr Freizeit, mehr Zeit für Familie, Work Life Balance,Teilzeit, Selbstständigkeit, selbst bestimmtes Arbeiten, etc. nachgedacht haben.

Jetzt muss sich das nur noch verbreiten, damit es sich etabliert. Es ist vielleicht nicht für jeden Bereich umsetzbar. Aber allemal eine Chance und ein Anstoß in die richtige Richtung.

Daher: „Spread the word“.

Fühle mich ertappt.

Nachdem ich wieder einmal jobmäßig lahmgelegt war, weil bei uns in der Familie die Krankheitswelle alle – mich inklusive – von den Beinen riss, fühlte ich mich sehr wie die Frau für die halben Sachen: ein bisschen Mutter, ein bisschen Freiberufler, ein bisschen Putzfrau, ein bisschen Partner, ein bisschen Koch, ein bisschen Krankenpfleger, ein bisschen Psychotante, ein bisschen was auch immer …

Immer von den jeweiligen Situationen abhängig, beeinflusst, zwangsläufig reaktiv. Versuche alles perfekt zu meistern, zu regeln, zu schaffen, im Griff zu haben und ja, zu gefallen.

Und schwupps, finde ich mich irgendwie wieder in dem FAZ Artikel über die englische Feministin Laurie Penny und ihrem neuen Buch „Unsagbare Dinge. Sex, Lügen und Revolution“.

http://www.faz.net/-gr0-80zhk

Hmmm, wie finde ich denn das?

Eltern werden. Die Chance was zu ändern.

Ich habe einen Artikel in der Nido gelesen, „Eltern wollen das Beste für sich“.  Ein Interview mit Harald Welzer, Sozialpsychologe.

Halt. Halt. Halt. Habe ich gedacht. Das heißt doch eigentlich „Eltern wollen das Beste …für Ihr Kind“. Sobald wir Eltern sind, stellen wir plötzlich viele Dinge in Frage, die uns vorher noch völlig o.k. und akzeptabel, ja normal erschienen. Nun achten wir plötzlich auf Bioqualität unserer Lebensmittel, chemische Inhaltsstoffe in Regenkleidung, und Käfer, die unseren Fußweg kreuzen.

Wir wollen nicht, daß die Möhren für den Babybrei belastet sind, wir schieben den Kinderwagen unter Bäumen her, weil Blätter schaun gut fürs Baby-Gehirn ist und verbringen Stunden im Internet um auch wirklich schadstofffreie Strampler zu googeln.

Und nun schreibt Herr Welzer, dass unser – wie er es nennt – Alltags-Öko Bewusstsein ziemlich schizophren ist. Peng.

Tja, und was soll ich sagen: Ich finde, er hat recht.

Denn wenn man zwar Bio kauft, dann aber alljährlich mit dem Flugzeug in die Ferne reist, oder die Öko-Kartoffel aus Ägypten kauft, oder täglich alleine mit der 5 Mann Limosine zur Arbeit fährt, oder das Kind zur Kita, und, und, und, ja, dann haben wir noch nicht genug umgedacht.

Für alle, die wie ich am Umdenken arbeiten:

ww.utopia.de

http://www.avocadostore.de

http://www.carsharing-vergleich.de/

Und Anke nennt`s Kontrolletti-Alarm

Vor kurzem wurde ich gefragt, ob ich nicht einen Beitrag zum Thema Überbehütung machen will.

Ich mache ja eh nur Beiträge, wenn sie mich beschäftigen.Und mit „Frau Müller muss weg“ ist es soweit.

Nachdem ich erst einmal herzlich über den Trailer des Films gelacht habe, hatte ich wieder eine Diskussion darüber, wie stark man Kinder anleiten, begleiten, beaufsichtigen soll. Das klingt anstrengend und nach Zeit- und Nervenaufwand. Und das ist es sicherlich auch. Das böse Wort „Helikopter-Eltern“ fiel.

Da kann man sich als Eltern ja einem wahnsinnigen Druck aussetzen: Wieviel Förderung/Frühförderung braucht es? Mache ich genug? Sollte ich anleiten, oder selber machen lassen? Krabbelgruppe, Babyschwimmen, Kinderturnen, Musikerziehung, mehrsprachiger Kindergarten und, und und. Wenn ich davon nix mache, benachteilige ich mein Kind? Habe ich gar ein Zeitfenster unwiderruflich verpasst? Muss ich ständig präsent sein?

Je mehr ich mich damit beschäftigt habe (und zeitweise davon beunruhigt war), desto klarer bin ich mir mittlerweile darüber, dass ich nicht einen perfekten Plan/perfekt durchorganisierten Wochenplan für meine Kinder haben muss, damit „was aus denen wird“.

Das Wertvollste, das ich meinen Kindern anbieten kann ist echtes Zuhören, wenn sie mir etwas erzählen, wirklich anwesend zu sein – damit meine ich auch gedanklich – wenn wir zusammen spielen und ein offenes Auge und Ohr für ihre Interessen. Denn dann kann ich sie auch im entsprechenden Moment in Kurse und Vereine stecken, die sie wirklich interessieren und weiterbringen.

Und den Rest besorgen sie schon selbst.

Ganz aktuell dazu: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/familie/familienstudie-eltern-machen-viel-stress-selbst-13365446.html

Im weiteren Sinne, aber sehr empfehlenswert: „Frau Müller muss weg.“http://www.sueddeutsche.de/kultur/frau-mueller-muss-weg-im-kino-die-spinnen-die-eltern-1.2303778

Unbedingt gucken: „Der Gott des Gemetzels“. Großartig!

Empfehlungen, mal nicht von den Amazonen.

Super,

es war echt nicht so einfach ein Geburtstags-Geschenk für meinen nun 3-jährigen Neffen zu finden. Mit dieser Info würde ich normalerweise keinen Außenstehenden belästigen. Aber: Ich bin auf meiner Suche – natürlich im Netz – auf eine, wie ich finde, schöne, hilfreiche Seite gestoßen, www. kohlibri-kids.de. Dieser Buchverlag, „kohlibri“ hat eine tolle Seite rund um ausgewählte Buchempfehlungen für Kinder, alterssortiert, nach Genre und mit umfassenden Beschreibungen. Ich fands super. Und ich werde es immer wieder nutzen. Denn, es ist eben nicht diese Standartxxxxxxx, sondern Bücher mit Niveau. Toll!

für Abenteurer

Mein Blog, Dein, Blog, unser Blog.

Heute will ich endlich mal einen kurzen Beitrag zu zwei persönlichen Empfehlungen schreiben.

Ich bin allerdings nicht selbst im Netz darauf gestoßen. Ich wurde angeschrieben. Es war mir überhaupt nicht klar, wie sehr man damit, dass man einen Blog schreibt, automatisch in den Fokus von PR-Treibenden gerät. Ja, gut, bin ja selbst in Sachen Werbung etwas bewandert und weiss ja auch, dass Blogs ein tolles Medium sind, um Menschen für ein Produkt einzunehmen. Aber bei vielen, die mich angeschreiben haben, bin ich sicher, dass sie den Inhalt meines Blogs nicht mal kennen.

Nun, gut. Ich mag mich eigentlich nicht so mir nichts, dir nichts zu kommerziellen Blogeinträgen hinreißen lassen, mache ich auch in der Regel nicht.

Aber in folgenden beiden Fällen will ich etwas schreiben, ganz einfach, weil ich sie gut finde und glaube, dass es für den ein, oder andere was bringt

Also, das eine ist www.liebehebamme.de.

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Ich persönlich hatte eine super Hebamme, Ortrun Kapune, aus Rösrath. Und die hat mir sehr geholfen wieder ein natürliches Vertrauen in meinen Körper zu entwickeln und nicht ständig meinen zu müssen, ich bräuchte nun dringend einen Ultraschall, um zu sehen „dass alles gut ist“, oder das Kind noch da ist, weils sich nicht mehr bewegt. Ich bin froh, dass ich eine tolle Hebamme hatte.

Aber es kommen ja andauernd Fragen in der Schwangerschaft auf; ist eben ein Extremzustand und nicht immer sitzt man gerade wieder seiner Hebamme auf dem Schoß. Und da finde ich diese „liebe Hebamme“-website sehr informativ, mit vielen Themen rund um die Schwangerschaft in Text- und Videoform.

Also, wenn schon im Netz nach Antworten suchen, dann lieber hier.

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Das zweite, das an mich herangetragen wurde ist www.kindsstoff.de.

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Ich weiss nicht, wie es bei Euch war, aber wir haben bei dem Kauf der Kinderkleidung immer sehr auf hautverträgliche Materialien geguckt, sprich Bio. Man wird ja mit Kindern sehr sensibel in Sachen Chemikalien in Kleidung.

Andererseits wissen wir alle, wie schnell Kinder aus ihren – teuer erworbenen organic – Klamotten wieder herauswachsen. Deshalb ist es toll, dass man bei kindsstoff erschwingliche, hübsche Kinderkleidung erhält, die auch noch Bio ist. Erschwinglich dank reinem online -Vertrieb und einem Rabatt bei Rückgabe der zu klein gewordenen Teile. Denn, das ist, wie ich finde, das eigentlich Tolle: alle zurück gesendeten Kleidungsstücke gehen an SOS-Kinderdorf e.V..

So. Nun genug die Werbetrommel gerührt. Zurück zum Kerngeschäft.

Freundschaft inaktiv.

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Mist. Schon wieder ein Tag um. Dabei wollte ich mich doch heute endlich mal gemeldet haben. Nachfragen, wie`s geht, erzählen, wo ich selbst gerade so stehe und alte gemeinsame Zeiten  in Erinnerung rufen. Und, ja, Treffen verabreden, die Besuchsabsicht in naher Zukunft bekunden, und, und, und …

Aber, ich hab`s wieder nicht geschafft. Und manchmal passts auch einfach gerade nicht. Dann fühlt es sich so an, als sei mein Leben gerade so sehr anders als Eures.

Ich denke oft an Euch; Freunde aus alten und ganz alten Zeiten, Menschen, die mir lieb sind, wichtig sind und mit denen ich viel Tolles erlebt und durchlebt habe. Ich will teilhaben an Eurem Leben, auch wenn es meist nur per Telefon geht.

Einige haben ebenfalls Familie und Kinder, andere sind alleinerziehend. Die einen sind wieder berufstätig und switchen zwischen Job und Familie, andere sind schwanger, und wieder andere haben keine Familie, dafür aber Jobs, die oftmals mindestens genauso einnehmend sein können wie Kinder. Ausserdem wohnen fast alle nicht eben mal um die Ecke.

Und mein Leben ist gerade so sehr Hier und Jetzt. Und da ist die frische Freundschaft zu einer Nachbarin in ähnlicher Kinds- und Joblage gerade viel näher, sozusagen erreichbarer und naheliegender.

Man könnte sagen, dass sich viele meiner alten, gewachsenen Freundschaften zur Zeit gewissermaßen in inaktivem Zustand befinden. Das macht manchmal etwas  traurig. Ist aber wohl Realität.

 

Große Vorliebe für Teilzeit-Arbeit?!

Also, über diesen Artikel bin ich zufällig gestolpert. www.zeit.de/karriere/beruf/2012-03/wiedereinstieg-muetter-beruf/seite-1

Und kann mich über einige Formulierungen nur wundern: …“Frauen muss nachdrücklich vermittelt werden, dass sie auch mit Kindern in der Arbeitswelt gebraucht werden“, …Vor der Schwangerschaft gebe es keine Anzeichen, dass diese Frauen ihren Job aufgeben wollen.“, „… lange(n) Babypausen und die große Vorliebe für Teilzeitarbeit.“

Für mich klingt das alles so, als wollten wir Frauen nicht mehr arbeiten und würden aus unerfindlichen Gründen zu Hause bleiben.

Sorry, aber Fakt ist doch, dass irgendwann die Uhr tickt und man sich entscheiden muss. Fakt ist wohl auch, dass es zu wenig adäquate Möglichkeiten für Frauen und Kinder gibt, die ein vernünftiges Verhältnis zwischen Familie und Beruf – mit frühzeitiger Rückkehr – möglich machen. Und: Hier in Deutschland ist oft auch das familienfreundliche Unternehmen oft noch nicht da, wo sich Frau in beiden Rollen ernst genommen und unterstützt fühlt. Und zu guter Letzt ist da die Teilzeit eben ein Kompromiss für alle Beteiligten.

Trag Dein Baby nicht ständig herum. Du verwöhnst es zu sehr …

img_0016-e1360853588854Bei keinem Job wird einem soviel reingeredet wie beim Kinder Großziehen.

Auch ich habe, da ich meine Kinder gerne, lange und oft im Tragegurt getragen habe, viele gut gemeinte und auch weniger gut gemeinte Ratschläge bekommen. Anmerkungen von „Oh, je, das arme Kind bekommt keine Luft mehr“, bis hin zu „Du machst Dir den Rücken kaputt“, oder gerne auch „Verwöhne es nicht zu sehr; es muss auch mal liegen.“

Mamikreisel.de hat eine Top 12 der unsäglichsten Baby-Ratschläge erstellt:

1. Tröste das Baby nicht und geh aus dem Zimmer, wenn es anfängt zu schreien! Durch das
Schreien kann sich die Lunge besser entwickeln, denn sie bekommt so viel frische Luft.
2. Schlaf nicht im selben Bett wie das Baby! Die Kinder werden sonst zu anhänglich.
3. Von der Muttermilch allein wird das Baby nicht satt, es braucht zusätzlich noch die Flasche.
4. Wir haben Euch früher auch jeden Tag gebadet!
5. Gib dem Baby doch mal etwas zu essen, damit es einen anderen Geschmack als Milch
bekommt.
6. Mach Zucker an den Schnuller, dann nimmt es ihn auch.
7. Verwende bloß kein Babytragetuch oder eine Trage, das ist schlecht für die Wirbelsäule!
8. Geh bloß nicht mit dem Baby raus, wenn es kalt ist! Es wird sofort krank.
9. Nimm das Kind nicht immer auf den Arm, wenn es schreit! Du verwöhnst es zu sehr.
10. Du bist schwanger. Du musst jetzt für zwei essen!
11. Das Baby braucht eine Decke, der Schlafsack ist viel zu kalt!
12. Fang so früh wie möglich mit dem Füttern an, Muttermilch alleine reicht nicht!

Diese Liste könnte ich noch ohne Ende fortsetzen …

Zerreißprobe.

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So. Kind Mittagsschlaf. Ich weiss wieder nicht, was ich tun soll. Nein, mir ist nicht langweilig. Im Gegenteil. Ich weiss nicht wo ich anfangen soll. Will und muss doch so viel tun, habe aber ncht viel Zeit, denn Kind darf nicht zu lange schlafen, sonst schläft es heute abend nicht. Daher: Hektisches Überlegen, Wohnung scannen, im Kopf kramen, was alles zu tun ist: Aufräumen, Online Shop bearbeiten, mails checken, mails beantworten, Kochen, Putzen, Mappe überarbeiten, und, und, und. Außerdem habe ich mir doch vorgenommen, erwas gelassener zu werden, weniger Ansprüche an mich selbst zu stellen, sozusagen auch mal Fünfe gerade sein zu lassen. Mich bewußt in mein Chaos zu setzen und mal nichts zu tun, oder gar etwas für mich. Denn ich komme definitiv zu kurz. Ja, ja, Fingernägel feilen, oder Augenbrauen zupfen sind banal, aber sie können einen etwas zufriedener machen, weil man sich vielleicht etwas lieber im Spiegel sieht. Aber da ist ja noch der Feuilletonartikel von letztem Monat, den ich schon lange mal lesen wollte, oder die neue Ausgabe der Nido, oder ein Buch. Nun, ich habe mich fürs Blog-Schreiben entschieden und hoffe, dass das ein wenig meine Gedanken sortiert. Vielleicht gehts ja auch jemandem ähnlich und der-, oder demjenigen hilfts was. Ich werde schon noch wieder mehr Zeit haben und tolle Erfolge im verfluchten Jobleben haben. Solange schaue ich sprachlos und neidisch auf all die Frauen, die trotz 3 Kinder, Haushalt, Kind und Kegel in ihrem Berufsleben wirklich „was reißen“ und dabei glücklich und ausgeglichen sind.

Guten Mittag.